| 1952 |
So lernte Siegfried Villgrater, der spätere Wirt der
Talschlusshütte, diese Gegend lieben: Als Hüterbub im Fischleintal |
| 1953 |
Im Mai des Jahres wird an der Stelle der heutigen Talschlusshütte
ein „Erfrischungshäuschen“ errichtet, bereits im Herbst werden
Schlafraum und Küche dazugebaut. |
| 1954 |
Der Technische Bericht über das „Erfrischungshäuschen“ verzeichnet
auch ihre vorbildliche Abortanlage: Sie liegt in 10 Metern Entfernung
und besteht gänzlich aus Holz. |
| 1958 |
Die Brüder Anton und Siegfried Villgrater stellen Antrag auf
Einverleibung des Eigentumsrechtes und werden Besitzer des
„Erfrischungshäuschens“. Ihre erste Unternehmung: Die Errichtung einer
Trinkwasserleitung. Von einer 300 Meter entfernten Quelle graben sie den
Zulauf zum Haus per Hand. |
| 1959 |
bereits reichen sie bei der Landschaftsschutzkomission weitere
Pläne ein: Ein Abstellraum wird an die bereits bestehende Abortanlage
angebaut. |
| 1960 |
Rosa, damals noch keine Villgrater, verbringt ihr erstes
Arbeitsjahr im Fischleintal. |
| 1961 |
stehen Siegfried Villgrater und Rosa vor dem Traualtar. |
| 1962 |
Das erste von vier Kindern, Herbert, der heutige Besitzer der
Talschlusshütte, wird geboren. |
| 1963 |
Der Betrieb läuft immer besser. Gegen Ende der 60-er Jahre sogar so
gut, dass manchmal bis zu 200 Autos um die Hütte herum parken. |
| 1971 |
Das Fischleintal wird für den Autoverkehr gesperrt, Campieren und
Zelten werden verboten. Was der Natur wohl tut, schadet aber der
Betriebsamkeit: Anfänglich bleiben die einheimischen Gäste der
Talschlusshütte aus, die es gewohnt sind, mit dem Auto direkt
anzufahren. |
| 1974 |
Siegfried Villgrater kauft 608 m² Grund zum Preis von damals
beachtlichen 3.040.000 Lire. Ein Spießrutenlauf von Amt zu Amt folgt,
bis schließlich – erst Jahre später - eine Erweiterung der alten Hütte
genehmigt wird. |
| 1977 |
Die neue Talschlusshütte wird eröffnet. Ihren Besitzer, Siegfried Villgrater, allerdings macht sie nicht ganz glücklich. Die vielen
behördlichen Vorschriften bedingen, dass die Ausführung des Projektes
nicht ganz ideal ist. |
| 1983 |
Der Naturpark Sextner Dolomiten wird ins Leben gerufen. |
| 1984 |
Der Talschlusshütte wird die Schutzhüttenlizenz entzogen. |
| 1985 |
Aus der ehemaligen Schutzhütte wird Berggasthaus und
Familienbetrieb. |
| 1989 |
Mit der Planung der Trafokabine wurde 1989 begonnen und 1990 gebaut. |
| 1993 |
Die Hütte bekommt Telefon und Abwasserleitung, das wenig
umweltfreundliche Stromaggregat wird durch eine Stromleitung aus dem
Dorf abgelöst. |
| 1995 |
Siegfried Villgrater, der langjährige Wirt der Talschlusshütte,
verstirbt. |
| 1996 |
folgt eine einjährige Planungsphase zur
Erweiterung der Talschlusshütte, das ausgeklügelte
Projekt wird zwar von der Gemeindebaukommission Sexten
rasch und problemlos genehmigt. Aus dem geplanten
Baubeginn im Frühjahr... |
| 1998 |
aber wird trotzdem nichts:
Juristische Probleme und weitere Behördengänge ziehen den Startschuss
noch vier Jahre lang hinaus. |
| 1998 |
Maria, seit 1986 Kellnerin in der Talschlusshütte, und Herbert Villgrater heiraten, zwei Kinder, Armin und Julia, machen das Glück
komplett. |
| 2000 |
Nix mit der Bauerei. Einige Jahre musste man sich mit Techniker
(Architekten) Juristen und Politkern befassen um endlich im Jahre 2002
im Herbst die Bauarbeiten zu beginnen. |
| 2002 |
Im Herbst wurde die Quellfassung den heutigen Vorschriften
angepasst und gleichzeitig mit den Fundamenten der Hütte begonnen.
Die Wintersaison ging bis zum 16. März |
| 2003 |
Am 17. März wird die alte Talschlusshütte abgerissen. Die optimale
Vorbereitung durch den Architekten Bernhard Lösch und die gute
Koordination durch die bauleitende Firma Unionbau bedingen den raschen
und problemlosen Fortschritt der Arbeiten: Schon nach drei Monaten, am
21. Juni, wird die neue Talschlusshütte eröffnet. Grund genug, um am 12.
Oktober gebührend zu feiern: Die Einweihung und gleichzeitig das
50-Jahr-Jubiläum eines Gastbetriebes, der inzwischen fix zum
Fischleintalboden dazugehört. |
| 2004 |
Am 19. August, nach kurzer Krankheit,
mussten wir schweren Herzens Abschied nehmen von
Hüttenwirt Herbert Villgrater. |
| 2007 |
Am 12. Oktober vormittags ereignete sich ein großer
Felssturz am Einserkofel, bei dem 60.000 m³ Geröll ins
Fischleintal stürzten und das gesamte Tal in eine dicke
Staubwolke hüllte.
hier
sehen Sie eine
Videoaufnahme über das Ereignis |
| 2008-2009 |
war ein besonders schneereicher Winter,
wo ca. 6 Meter Neuschnee im Fischleintal fielen. |
| 2009 |
Am 26. Juni 2009, wurden die Dolomiten
in Sevilla von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben. |
| 2010 |
Die Landesregierung hat dem Ansuchen
des Naturparks zugestimmt und die Umbenennung von
"Naturpark Sextner Dolomiten" in "Naturpark Drei Zinnen"
beschlossen. |
Luis Trenker, Reinhold Mesner, Hans Kamerlander, Christoph Hainz, Franz
Klammer, Paul Breitner, Kardinal König, Altlandeshauptmann Silvius
Magnago, Giulio Andreotti, ...